16.6.24b


(Vorwiegend politische) Texte


Zweifel an der Wissenschaft

Kulturnation

Gesamtschullehrer müssen dazulernen

Der Fall Mia Farrow/Woody Allen - Ich habe starke Zweifel

Russische Lügen

Pazifismus: Lieber rot als tot, lieber im Foltergefängnis

Frage zu Frieden in der Ukraine

Frieden für die Ukraine, indem man Putin beim

Kriegführen hilft? - Meine Antwort!

Warum wählen AfD-Wähler AfD?

Flüchtlinge

Sicherheitsgarantie für Atomkraft für alle Zeiten?

AFDP

Juden

Lustigster Antisemit

Der Unrechtsstaat – Die Israelis müssen sich ändern!

Ausgaben müssen auch die Zukunft abdecken

Windkraft und Autobahnen

Gentechnik mit Crispr/Cas

Die Therapeutin

Christian



Um jene Aktivitäten auszuführen, die die Buddhas zufriedenstellen werden,

sollten wir uns anderen empfindenden Wesen gegenüber als Diener oder Dienerinnen betrachten. Selbst wenn uns empfindende Wesen auf dem Kopf herumtrampeln und

uns töten, werden wir keine Vergeltung üben. Die Buddhas und Bodhisattvas besitzen großes Mitgefühl.“ Dalai Lama



Bei Linkenpolitikern fällt mir auf, dass sie bei Forderungen nie über die haarsträubenden Konsequenzen sprechen.


Während der Corinajahre gab es Menschen, die wollten, dass wir Tausende Corinatote in Kauf nehmen, die dann totgeschwiegen werden sollen, über die die „Lügenpresse“ dann nicht schreiben darf.


Es gibt bei uns mehrere Parteien, die auf dem Standpunkt stehen, der

Volkswille ist wichtiger als der Klimaschutz und die Interessen zukünftiger Generationen.



Zweifel an der Wissenschaft

Wenn man der Wissenschaft grundsätzlich misstraut, dann ist das so, wie wenn

man mit einer schweren Krankheit zum Arzt geht und dann alles besser weiß

und am Ende lieber stirbt als sich operieren zu lassen.




Kulturnation

Wir sind eine Kulturnation und keine Weißemenschennation. Wenn Goethe

schwarz gewesen wäre, wären seine Gedichte dann weniger lesenswert?

Wäre es dann besser gewesen, wenn es ihn nicht gegeben hätte?

Wenn wir alle dunkelhäutig und schwarzhaarig wären, würde uns der Wein

und das gute Essen immer noch schmecken und die Gedichte Goethes würden uns

weiter erfreuen. Wir würden Bücher lesen. Wir würden musizieren und Musik hören. Wir würden uns bester Gesundheit erfreuen. Wir könnten das Leben genauso genießen wie vorher. Und das Sonnenbad wäre weniger risikoreich besonders in südlichen Ländern.



Gesamtschullehrer müssen dazulernen

Ich habe vor 40 Jahren die Gesamtschule Köln-Höhenhaus besucht. Es hat mir dort überhaupt nicht gefallen. Das lag nicht an der Schulform, sondern an der Einstellung der Lehrer. An dieser Schule hatte das Lernen ein ganz schlechtes Image. Uns wurde Freude am Lernen verordnet, Freude am Lernergebnis war nicht vorgesehen. Wenn ich zu einem Lehrer gesagt habe, dass ich mehr lernen will, dann war ich für den Lehrer sofort ein Arschloch. Meine erste Klassenlehrerin hatte gesagt, ich sei asozial gegenüber den schwachen Schülern, und sie könne mir Hausaufgaben geben. Kann der Lehrer nicht sagen: „Ich finde es toll, dass du mehr lernen willst. Da möchte ich dir gerne helfen. Ich wünsche dir, dass du dein Ziele erreichen kannst.“? Diese Klassenlehrerin hatte am Anfang den Stoff wiederholt bis zum Gehtnichtmehr. Dann hatte sie ein paar Monate später gesagt: „Wir müssen den Stoff nochmal wiederholen.“ Ich glaube, sie wusste nicht, was sie mit uns machen sollte. Sie war die didaktische Leiterin der Schule. Oh wie peinlich! Die neue Englischlehrerin im 10ten Schuljahr hatte allenernstes zu mit gesagt: „Du hast im Test Vokabeln verwendet, die noch nicht vorgekommen sind. Das werde ich beim nächsten Test nicht mehr werten.“ Und dabei war ich doch nur fleißig! Der von den Klassenlehrern unterrichtete und einen großen Teil des Unterrichts ausmachende Kernunterricht war besonders niveaulos und demütigend bis zum Schluss. Ich bin im Lesen stark eingeschränkt und bekomme deshalb heute Blindenhörbücher. Ich hatte deshalb damals fast keinen Zugang zu Büchern. Und ich war deshalb mehr als andere Schüler auf die Schule angewiesen. Und dazu kam noch, dass bei meinen Eltern, was mich betraf, Erfolge unerwünscht waren. Und deshalb war meine Mutter von der Gesamtschule Höhenhaus begeistert. Einmal wollte ich mit meinem neuen Klassenlehrer über ein Problem sprechen. Da hat der abgewinkt! Ich hatte zuhause keine Bezugsperson. Die Lehrer hatten einfach Unterricht für alle gemacht. Es gab keine Binnendifferenzierung. In erster Linie sollten die schwachen Schüler gefördert oder Rücksicht auf sie genommen werden. Wenn die Guten vorpreschen, bleiben die Schwachen zurück und haben später nicht mehr die gleichen Chancen. So die Therorie. Ich glaube aber, Schüler können jederzeit Rückstände aufholen. Und das widerspricht auch der Idee, dass jeder in seinem Tempo lernen soll, wie das in den skandinavischen Schule Praxis ist. Das Lernen war ein notwendiges Übel mit der Betonung auf Übel. Bloß niemanden überfordern! Die Lehrer haben uns einfach nichts zugetraut. Wörter wie „Lernwunsch“ und „Lernbedürfnis“ sind an deutschen Schulen tabu. Oder anders ausgedrückt: Das bestimmt der Lehrer! Angeblich sollte soziales Lernen eine wichtige Rolle spielen, aber dafür müssen die Lehrer Bezugspersonen sein, was sie überhaupt nicht waren. Aber das diente natürlich auch als Ausrede: Ihr lernt hier zwar schulisch nichts, aber dafür eben sozial! Ha! Ha! Ha! Es ist auch nicht in Ordnung die Schüler in der Sicherheit zu wiegen, sie würden

ordentlich lernen, wenn das überhaupt nicht stimmt. Wenigstens sollten Lehrer den

Schülern die Wahl lassen, ob sie lieber Spaß am Lernen oder Freude am

Lernergebnis haben wollen. Man kann nur ein von beidem haben. Ein Lehrer sollte beide Wege unterstützen. Ich fühle mich von den Lehrern missbraucht. Sie haben

auf meine Kosten ihre Bedürfnisse befriedigt.


Gesamtschullehrer müssen dazulernen. Sie müssen sich überlegen, wie sie jedem Schüler gerecht werden können. Und dann müssen sie sich langsam an die Lösung heranrobben. Man muss erfinderisch sein! In Höhenhaus hatte sich der Unterricht vom 5ten bis zum 10ten Schuljahr nicht geändert. Kooperation darf in der Schule keine Einbahnstraße sein. Wenn ein Schüler vom Lehrer etwas will, muss der darauf eingehen und darf ihn nicht abwimmeln nach dem Motto: „Mach mal deine Aufgaben!“ Lehrer müssen Werbung für das Lernen und Lesen machen, damit die Schüler motiviert sind und wissen, dass der Lehrer für Lernwünsche und Lernansprüche offen ist. Ein Lehrer sollte die Schüler fragen, was sie erreichen wollen. Der Englischlehrer könnte fragen: „Wollt ihr nur Smalltalk machen oder euch richtig unterhalten können oder vielleicht auch mal ein englisches Buch lesen?“ Der Lehrer könnte nützliche Vokabeln zusammenstellen und Grammatikerklärungen schreiben und das den Schülern anbieten. Er könnte auch Texte verfassen, die auf das Vokabular der Schüler abgestellt sind. Jeder Lehrer könnte Bücher empfehlen. Der Lehrer könnte sagen: „Setzt euch Ziele! Ich werde euch dabei unterstützen.“ Die Schweden machen es vor! Lehrer müssen prüfen, zum Beispiel durch Nachfragen, ob es bei den Schülern Unzufriedenheit mit ihrem Unterricht gibt und dann gegebenenfalls versuchen den Unterricht an die Wünsche der Schüler anzupassen. Lehrer könnten mal fragen, was die Schüler brauchen, was sie sich wünschen. Wenn Lehrer und Schüler wollen, dass ordentlich gelernt werden soll,

dann können die Schüler sich ehrgeizige Ziele setzen und viel erreichen. Und die Lehrer

müssen den Schülern etwas zutrauen. Schüler sind oft viel fähiger und potentiell

lernwilliger, als die Lehrer mit dem starren Unterrichtskorsett glauben machen wollen.


Meine Patentante war Schulleiterin an der Gesamtschule Köln-Holweide. Dort hat man den Unterricht weiterentwickelt. Die Schüler werden individuell beschäftigt. Ich glaube allerdings,

dass die Lehrer darauf achten, dass sich für sie nicht zu viel ändert. Meine Mutter, die

Lehrerin an der Schule war, hatte Schüler, die vorgelernt hatten. Sie sagte, die würden sie aus

dem Konzept bringen, und die seien elitär. Es gibt viele engagierte Lehrer, die sich um die Probleme ihrer Schüler kümmern. Die Schule geht erfolgreich gegen Mobbing vor.

Es kommt vor, dass Schüler nach Jahren an die Schule zurückkommen und sich bei

den Lehrern bedanken.




Der Fall Mia Farrow/Woody Allen - Ich habe starke Zweifel

Die Adoptivtochter von Woody hat als Siebenjährige gesagt, ihr Stiefvater habe

sie im Intimbereich angefasst. Die Mutter brachte sie in ein Krankenhaus, wo

man der Meinung war, dass die Tocher Traum und Wirklichkeit nicht unterscheiden kann. Mia Farrow benutzte diesen angeblichen Missbrauch für ihren Rosenkrieg

gegen ihren Expartner Woody Allen. So viel ist sicher, die Missbrauchsgechichte war für sie ein gefundentes Fressen! Das spricht meiner Meinung nach gegen

Sie und den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte. Denn damit an die Öffentlichkeit zu gehen war unanständig und charakterlos. Kathollische Priester, die regelmäßig Kinder

missbraucht haben, wurden in der Vergangenheit, wenn es raus kaum, von der Kirche

an einen anderen Ort versetzt. Und da haben sie dann wieder Kinder missbraucht, und wenn es wieder rauskam, wurden sie wieder versetzt, und dann haben sie wieder

weitergemacht. Menschen, die Kinder missbrauchen, machen das nicht nur einmal, sondern sie tun es immer wieder. Das heißt, wenn ein Vater sein Kind nur einmal

missbraucht, wäre das sehr ungewöhnlich. Kinder kann man leicht manipulieren. Man sagt: „Du bist missbraucht worden!“ Und das Kind glaubt das dann. Wenn das eine Lüge ist, ist es für die Kinder bequemer diese Lüge zu glauben, zumal sie ihre Mutter wahrscheinlich lieben, als die schmerzvolloe Wahrheit zu realisieren, dass ihre Mutter charakterlos ist. Dass Partner nach der Trennung im Streit über den anderen Schlechtes sagen, ist nicht ungewöhnlich. Und dass die Mutter dann nicht will, dass der Vater noch weiter Kontakt zu den Kindern hat, kommt oft vor. Lügen zu glauben, weil es bequem ist, ist natürlich charakterlos. Und wenn die Mutter charakterlos ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Kinder auch so werden. Nachdenken und Selbstreflektion ist dann nicht ihre Sache. Wenn auch nur die kleinste Möglichkeit besteht, dass sie ihrem Stiefvater Unrecht tun, dann sollten sie

das berücksichtigen, und das nicht kategorisch ausschließen, nur um (auf Kosten

eines anderen) ein gutes Gewissen behalten und sich weiter gut fühlen zu können.

Und letztendlich gehört Verheihen zu einem guten und starken Charakter. Jemanden

aus einer Familie auszuschließen ist per se ein Unrecht, sofern nicht eine permanente Grausamkeit im Spiel ist, die einen weiteren Kontakt unmöglich oder sogar gefährlich macht. Ein einmaliges Vorkommen wäre keine Grund. Ein israelischer Jude hat einen Deutschen scharf verurteilt, weil der seinen Nazivater öffentich verstoßen hat. Er hat gesagt: Ein Vater bleibt immer ein Vater, auch wenn er schwerste Verbrechen begangen hat. Man behält trotzdem seine Sohnes- oder Tochterpflicht.




Russische Lügen

Wenn Putin etwas Falsches macht, kann er mit seiner geballten Medienmacht

die Menschen glauben machen, dass das doch richtig ist, egal wie falsch und

dumm das ist. Wer öffentlich widerspricht kommt ins Gefängnis.

Warum sollten die russischen Medien und Politiker die Wahrheit sagen,

wenn die Russen auch Lügen Glauben schenken. Es ist doch viel

vorteilhafter, wenn man die Öffentlichkeit ungestraft belügen kann!

Und Lügen zu glauben ist viel bequemer als sich der dunklen und

schmerzhaften Wahrheit zu stellen. Die Wahrheit würde den Russen sehr

weh tun. Auf Mörderbanden kann man nicht stolz sein. Dafür müssten

die Russen sich schämen. Und wer schämt sich schon gern. In einem

Lügengebäude zu leben kann glücklich machen. Aber das kann auch

bedeuten, dass man sich zum Komplizen schwerster Verbrechen macht.

Mit Lügen kann man es sich auf Kosten anderer bequem machen.

Auf Kosten anderer kann man gut leben. Man muss nur einen Haufen

Unsinn erzählen, und die Russen glauben das! Der Verschwörungsgläubige

sagt: „Du glaubst an Gott, und ich glaube, dass man Juden umbringen

darf. Du hast deinen Glauben, und ich habe halt meinen Glauben.“

Die Russen liegen einer permanenten Gehirnwäsche auf.

Wenn die Russen massenhaft Zweifel an den Lügen äußern würden, dann

wäre die Obrigkeit vorsichtiger damit. Sie würde weiterlügen, aber mehr Wahrheit

dazumischen, damit es weniger auffällt.

Die Medien verarschen die Russen, und sie merken es nicht.

Eigenständiges Denken ist in einer Propagandaumgebung nicht einfach,

d.h. wenn der Staat das nicht will. Die Russen haben mit dem Denken

aufgehört. Was sagen Leute, die Lügen verkaufen wollen? Sie sagen, dass Leute,

die die Wahrheit sagen, lügen. Was sollen sie auch sonst sagen?!

Putin will die Ukraine beherrschen. Und das bedeutet, wenn er bekommt, was er will,

dass er den Ukrainern in Zukunft sagen wird, was sie zu tun und zu lassen haben.

Er will die Ukrainer von ihrer Selbstbestimmung „befreien“.

Putins Propaganda versucht den Russen eine faule Frucht schmackhaft

zu machen. Die Dummen unter den Russen haben einen Vorzug: Sie kommen

nicht ins Gefängnis!




Pazifismus: Lieber rot als tot, lieber im Foltergefängnis

Pazifisten stehen immer auf der Seite der Aggressoren. Freie Hand für

alle Aggressoren ist das Motto der Friedensbewegung. Lieber rot als tot.

Und die Zustimmung zu den Sanktionen ist nur ein Feigenblatt.

Es ist Unrecht, aber wir müssen es hinnehmen.“ Die sehen auch nicht ein, dass man sich bewaffnen muss, wenn man einen Aggressor zum Nachbarn hat. Das Brot der Diktatoren ist die Angst vor Folter und Tod. Wer nicht will, dass wir die Ukraine bewaffnen, der will, dass Putin den Krieg gewinnt oder nimmt das zumindest in Kauf. Und dann wird er vielleicht wie in Tschetschenien Foltergefängnisse einrichten und Menschen verschwinden lassen. Aber dort stirbt ja niemand oder nicht so viele Menschen.

Wenn die Freiheit einmal weg ist, bekommt man sie so schnell nicht zurück, siehe

Tschetschenien, Weißrussland und Russland.


Für Pazifisten sind Menschenleben alles und Freiheit nichts. Also: die Waffen

strecken, aufgeben, Menschenleben retten. Die Pazifisten sind dagegen, das man für die Verteidigung der Freiheit Menschenleben opfert. Wenn Putin die EU erobern will, dürfen wir uns nicht wehren, weil das ja Menschenleben kosten würde, weil das eine Eskalation und Militarismus wäre. Man muss das mal zu Ende denken. Vielleicht finden die Linken durch Putin regiert zu werden nicht so schlimm, weil sie Putin

nahestehen. Wenn wir uns nicht wehren, dann werden wir die Freiheit irgendwann verlieren, dann wird Putin auch die EU erobern. Denn bei uns gibt es etwas, was Russland nicht hat. Wir haben erfolgreiche Industrien. Die Sympathien von vielen Linke- und AfD-Politikern für Putin legt nahe, dass Freiheit für sie kein hohes Gut ist.


Pazifist sein kann man nur in einem freien Land. In einer Diktatur muss man

im Gefängnis weiterpazifieren. Und wenn alle Westeuropäer so denken,

dann ist die Freiheit ganz schnell weg! Wenn wir uns nicht wehren, dann hat ein Aggressor natürlich leichtes Spiel. Wir würden einem Aggressor Tür und Tor öffnen. Das wäre eine Einladung für einen Angreifer.


Wenn man einen Pazifisten fragt, ob die Ukrainer die Waffen strecken sollen, damit niemand mehr stirbt, würde er wahrscheinlich antworten, das müssten die Ukrainer selbst wissen. Von ukrainischen Waffen Getötete sind offenbar gut und von

westeuropäischen Waffen Getötete schlechte Tote. Die Behauptung man sei natürlich

gegen Putins Angriffskrieg und gegen einen Sieg Putins, ist nicht aufrichtig.

Waffenlieferungen sind angeblich eine Eskalation oder führten zu noch mehr Krieg.

Das Wort „Eskalation“ ist in diesem Zusammenhang eine leere Worthülse. Die Russen massakrieren Ukrainer und zerbomben ihre Städte. Wo soll da noch eine Eskalation oder „noch mehr Krieg“ herkommen. Wenn man den Ukrainern zugesteht sich wehren zu dürfen, warum will man ihnen dann vorschreiben mit welchen Waffen sie das tun dürfen? Mit modernen und wirksamen westlichen Waffen oder mit Schrottwaffen aus Sowjetzeiten?


Putin droht jedem, der sich ihm in den Weg stellt: „Ihr werdet alle

in der Hölle schmoren!“ Aber soll man auf so einen billigen Trick

reinfallen?


Wenn Putin mal eben 300.000 Menschen an die Front in den Tod

schicken kann, dann kann er auch gleich Gaskammern bauen und

die Leute vergasen. Das wäre sogar humaner als sie wochenlang erfrieren

zu lassen.


Lieber rot als tot“. Das ist gleichbedeutend mit „lieber im Foltergefängnis als tot“.

Leute, die sowas sagen, glauben, man könne gegen eine Besatzungsmacht

Widerstand leisten. Ziviler Ungehorsam ist das Stichwort. Und dann landet man

im Foltergefängnis oder in einem Folterlager. Und sowas ist diesen Leuten lieber

als militärischer Widerstand. Es gibt in der Ukraine Widerstand gegen

die russischen Besatzer. Aber das sind keine Demonstranten, sondern das ist

bewaffneter Widerstand. Durch eine Besatzungsmacht wird der Rechtsstaat außer Kraft

gesetzt.



Frage zu Frieden in der Ukraine


Ich habe an das Abgeordnetenbüro des Linkenpolitikers Dietmar Bartsch folgende

Frage gemailt:

Angenommen wir würden die Waffenlieferungen in die Ukraine stoppen und
eine diplomatische Offensive beginnen, und Putin geht darauf nicht ein,
was sollen wir dann machen?

Ich möchte zu bedenken geben, dass man nach den grausamen Kriegen in
Tschetschenien und Syrien und den furchtbaren Verbrechen in der Ukraine
nicht davon ausgehen kann, dass Putin auch nur einen Funken Menschlichkeit

in sich trägt, was meiner Meinung nach die Voraussetzung für einen Frieden wäre.


Folgende Antwort habe ich erhalten:

Wir müssten uns die Was-Wäre-Wenn-Frage vielleicht weniger stellen, wenn der Versuch endlich unternommen würde. Wäre das nicht das Mindeste bevor jeden Tag weitere Menschen ihr Leben lassen?

In jedem Fall gibt es doch kaum einen ernst zu nehmenden Experten der meint, dieser Krieg wäre für eine Seite militärisch zu entscheiden. Und wenn das so ist, dann sind Verhandlungen das Gebot der Stunde.

Und diese Verarsche habe ich zurückbekommen! Menschenrechte? Scheiß drauf!

Das ist eine Ist-mir-doch-egal-ob-Putin-auf-eine-Friedensavance-eingeht-Nicht-Antwort. Wir sollen der Ukraine keine Waffen mehr schicken und uns überhaupt

nicht darum kümmern, was Putin dann macht. Wir sollen auf Frieden hoffen,

während Putin die Ukraine erobert.




Frieden für die Ukraine, indem man Putin beim Kriegführen hilft?

- Meine Antwort!

Ich finde es respektabel zu sagen, ein Waffenstillstand ist besser, als dass

weiter Tausende Menschen sterben. Aber dieser Vorschlag ist nur ehrlich,

wenn Sie offen kommunizieren, dass Putin dann die besetzten Gebiete

behalten darf. Es ist ja auch nicht sicher, dass die Ukrainer die besetzten Gebiete

jemals werden zurückerobern können. Aber die Ukraine ist nicht aggressiv, weil sie sich gegen eine Invasion zur Wehr setzt. Und der Westen ist nicht aggressiv, weil er den Ukrainern dabei hilft. Angesichts der furchtbaren Verbrechen in den

besetzten Gebieten wäre das eine sehr schwere Entscheidung, weil man sich dann endgültig damit abfinden müsste. Über die Menschenrechtsverletzungen in den

besetzten Gebieten verlieren Sie kein Wort. Wer angesichts solcher Verbrechen wegguckt macht sich zum Komplizen. Aber einen sicheren Frieden wird es

wohl nur geben, wenn die Ukrainer die Waffen strecken. Dann wird die Folter, das Morden und Vergewaltigen auf die ganze Ukraine ausgedehnt. 15000 ukrainische Kinder wurden nach Russland verschleppt. Das ist der Frieden,

um den es den Friedensmanifestlern geht. Jemanden, der überfallen wird, im

Stich zu lassen ist nicht friedlich! Sahra Wagenknecht sagt, wir sollten lieber

an unseren Vorteil denken als an andere Länder. Wir könnten zum Beispiel billige russische Energie bekommen. Und keine Armee zu haben ist auch billiger.

Deutschland zuerst! Die Ukrainer den russischen Vergewaltigern, Folterknechten und Mördern auszuliefern ist zutiefst unchristlich. Sowas ist aggressiv. Das ist eine grausame Aggression gegen die Ukrainer. Sie trampeln auf den Menschenrechten der Ukrainer herum! Dieses sogenannte Friedensmanifest ist bösartig, menschenverachtend und verlogen! Falls Sie überhaupt einen Frieden anstreben, dann auf Kosten der Ukrainer! Die Hoffnung darf nicht auf Kosten der Ukrainer gehen. Wir dürfen nicht die Menschenrechte der Ukrainer opfern in der bloßen Hoffnung, dass daraus am Ende etwas Gutes wird. Das Friedensmanifest bedient solche trügerischen Hoffnungen. Das ist Betrug an der Menschlichkeit. Wir sollen auf Frieden und Menschlichkeit hoffen, während Putin in Ruhe die Ukraine erobert. Friedensverhandlungen würden sich so lange hinziehen, bis es die Ukraine nicht mehr gibt. Sie wollen Frieden, indem Sie der Ukraine mal eben das Wasser abgraben.


Es werden keine Deutschen gefoltert. Daher braucht es nicht zu verwundern, dass

viele sagen: „Was geht mich das an?“ Putin lässt in den besetzten Gebieten 25 Gefängnisse bauen. Und in russischen Gefängnissen wird, wie schon gesagt,

gefoltert. Wenn wir den Ukrainern keine schweren Waffen liefern, dann wird Putin

den Krieg erst recht weiterführen, weil er ihn dann langfristig gewinnen kann.

Wenn wir der Ukraine keine Waffen mehr liefern, wird das Sterben nicht aufhören.

Die Friedensmanifestler behaupten, man müsse nur genügend Öl ins Feuer gießen,

dann würde es irgendwann gelöscht. Putin will die Ukraine erobern, und dann wird

sie von der Landkarte verschwinden. Und Diplomatie soll dann erreichen, dass er das

wieder rückgängig macht? Wir wissen doch, was Putin in Tschetschenien und in

Syrien angerichtet hat, und dazu kommen noch die furchtbaren Verbrechen in der Ukraine. Dort hat er gezeigt, wer er ist. Wo soll da plötzlich das gute

Herz herkommen. Nach diesen grausamen Kriegen und den Verbrechen in der

Ukraine fällt es nicht schwer sich in seinen blutrünstigen Kopf hineinzudenken.

Es spricht nichts dafür, dass in Putin auch nur ein Funken Menschlichkeit steckt.

Das wäre aber die Voraussetzung für einen Frieden. Solange Putin die Ukraine

erobern will, kann es keinen Frieden geben. Versuchen Sie mal einen Massenmörder davon zu überzeugen, dass Morden nicht gut ist! Viel Glück dabei!


Kann man mit Waffen Frieden schaffen? Wenn es darum geht

einen Aggressor zu stoppen, ja. Wie kann man einen Aggressor ohne Waffen

stoppen? Haben Sie eine Zauberformel? Belehren Sie mich eines Besseren!

Wenn man sagt: „Wir werden mit Diplomatie erreichen, dass Putin sich aus der

Ukraine zurückzieht“, dann ist das totaler Schwachsinn!!! Einfach wirr!!!

Man kann Putin nicht zwingen, auf Friedensangebote einzugehen und die Kampfhandlungen einzustellen. Putin macht Frieden, wann es ihm passt und nicht, wenn es uns gefällt.


Wenn man die Möglichkeit eines Dritten Weltkrieges ins Feld führt,

dann dürfen wir auch den Balten bei einer russischen Invasion nicht

beistehen und den Polen auch nicht. Putin braucht nur jedem Land, dass der Ukraine

beistehen will, mit einer Atombombe zu drohen, und Alice Schwarzer weiß dann sofort, was zu tun ist. Sollen wir es Putin so leicht machen? Verteidigen heißt immer Krieg führen mit vielen Toten, und ein sofortiger Frieden heißt sich sofort ergeben.


Wir wissen mittlerweile wie Putin tickt, und das heißt: Sieg um jeden Preis.

Seit wann ist sich verteidigen eine Eskalation? In diesem Zusammenhang ist das

eine leere Worthülse! Die Logik der Waffen ist Putins Logik. Wer ihm die

Friedenstaube hinhält, wird eiskalt ausgenutzt! Auch Putin will Frieden, aber erst,

wenn er die Ukraine erobert hat. Ja, er ist eine Friedenstaube!

Und wir sind die Kriegstreiber, weil wir ihn an seinem Tun hintern wollen,

und uns einer schnellen Friedenslösung in den Weg stellen. Es ist ja nicht Putins

Schuld, dass wir die Ukraine nicht fallen lassen. Wer jetzt Frieden will hilft

Putin, denn er muss Putins Kriegsziele akzeptieren. Das wäre der Preis

für den Frieden. Es geht den Friedensaposteln darum mit Putin zu verhandeln und ihn gleichzeitig gewähren zu lassen. Denn von Bedingungen ist bei ihnen nicht die Rede.

Ein Stopp der Waffenlieferungen bedeutet nichts anderes als Putin ungestört weiter seinen Krieg führen zu lassen. Es spricht nichts dafür, dass er sich anders verhalten würde. Wenn man Frieden will, darf man nicht jede Lokik über Bord werden. Wenn man das tut, setzt man sich dem Verdacht aus, dass es in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht. Die Vorstellung, Putin wäre verhandlungsbereit, wenn man ihm signalisiert, du kannst den Krieg gewinnen, entbehrt jeder Logik.

Nach einem Waffenlieferstopp würde die Diplomatie sich so lange hinziehen, bis Putin den

Krieg gewonnen hat. Oder anders ausgedrückt: Putin hätte bald die Oberhand und könnte

die Friedensbedingungen diktieren. Wenn Sahra Wagenknecht sagt,

der Ukraine werden die Soldaten ausgehen, dann klingt das nach: Fügt euch in das

Unvermeidliche. Widerstand ist zwecklos!

Natürlich darf man träumen, aber bitte nicht auf Kosten eines anderen Landes! Die Ukrainer sollen auf Freiheit und Menschenrechte verzichten, damit Tot und Zerstörung aufhören. Auch ein vorübergehender Lieferstopp für Waffen an die Ukraine auf Probe würde Putin einen strategischen Vorteil verschaffen ohne jede Aussicht auf Erfolg! Wenn Putin Frieden will, kann er auch jetzt schon ein Angebot unterbreiten. Aber Putin glaubt, dass er die ganze Ukraine haben kann, wenn er den Krieg nur lange genug fortsetzt. Wenn Putin die ganze Ukraine erobert hat, werden Sie sagen: „Wir haben es wenigstens versucht Frieden zu schaffen. Das ist die Hauptsache! Wir sind Helden! Unser aufrichtigstes Beileid gilt der Ukraine.“ Ihr Anliegen ist nicht nur naiv, das ist rücksichtslos und ignorant, was Putins blutrünstiges Wesen betrifft. Bei der Kriegslogik kann man Putin mit Hitler vergleichen. Dass Putin nicht ganz Europa erobert, liegt nur an den begrenzten Möglichkeiten. Wenn die Westeuropäer, wie die Linke sich das wünscht, ihre „militaristischen“ Armeen einmotten würden, sähe das anders aus. Man sollte Putin keinen Schuldrabatt geben, weil er nicht Hitler ist. Vielleicht hofft Putin, wenn er die ukrainische Infrastruktur noch ein paar Jahre bombardiert, dass die Ukraine ihm irgendwann wie eine reife Frucht in den Schoß fällt. Es kann nur einen Diktatfrieden geben, einen Frieden um jeden Preis. Und der soll den Ukrainern aufgedrückt werden. Die Meinung der Ukrainer spielt bei diesen Friedensgedankenspielen keine Rolle. Es soll über die Köpfe der Ukrainer hinweg entschieden werden.


Es gab während des zweiten Weltkrieges in England eine Diskussion,

ob es besser wäre mit Hitler Frieden zu schließen, bevor ganz England

in Trümmern liegt. Da gab es auch die Leute, die gesagt haben, Frieden

ist das Wichtigste. Dass die Amerikaner einmal mit einer großen militärischen Übermacht kommen würden, konnte man noch nicht wissen. Und das

Ausmaß der Naziverbrechen war auch noch nicht bekannt. Die Briten hätten sich viel

ersparen können, wenn sie mit Hitler kooperiert hätten. Auch die Toten bei der

Rückeroberlung der besetzten Gebiete. Die Ukraine ist jetzt in einer

ähnlichen Situation. Und wir haben nicht das Recht der Ukraine eine Entscheidung

vorzuschreiben nach dem Motto: „Mensch! Ukrainer gebt doch endlich auf!

Frieden und die Erhaltung von Menschenleben ist wichtiger als die Frage, ob man künftig unterdrückt werden will.“ In den besetzten Gebieten ist die Russifizierung schon im vollen Gange. Die Ukrainer müssen selbst wissen, wann ihre
Leidensgrenze überschritten ist, und was schlimmer ist, Krieg oder Unterwerfung.

Wir und die Ukrainer sind in einer Zwickmühle. Das sollte man nicht schönreden:

Es gibt doch eine Lösung auf Kosten der Ukrainer, hurrah!


Für die Linke und das BSW ist Freiheit und Demokratie etwas, was sich nicht zu verteidigen lohnt. Und deshalb braucht Deutschland auch keine Armee und unsere Nachbarländer auch nicht. Und sie sehen in Putin einen Freund. Deshalb können sie nicht erkennen, warum es ein Problem sein sollte von Putin beherrscht zu werden.

Sarah Wagenknecht hat gesagt, der Westen habe den russischen Angriff provoziert,

indem er Militärbasen in der Ukraine geplant habe, was überhaupt nicht stimmt. „Das größte Problem ist die grandiose Idee einen beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen unseren wichtigsten Energielieferanten vom Zaun zu brechen.“ Mit anderen Worten, nicht Russland, sondern der Westen ist der Aggressor. Auf die Frage, warum bei ihrer Friedensdemo über die Verbrechen in den besetzten Gebieten nicht gesprochen wurde, sagte Wagenknecht, ihr zu unterstellen ihr gingen die Menschenrechtsverletzungen nicht nah, sei eine Unverschämtheit. Sie sagte, Kriegsverbrechen werden auf beiden Seiten begangen. „Kriegsverbrechen beendet man, indem man den Krieg beendet.“

Das ist ganz schön verlogen und zynisch! Ich glaube, sie und ihre Mitstreiter wollen, dass Putin den Krieg gewinnt. Die Ukraine braucht westliche Waffen, um sich verteidigen zu können. Wagenknecht, Schwarzer, Käßmann, die Linke, das BSW und die AfD wollen nicht, dass die Ukraine sich verteidigen kann. Sie sprechen ihr das Recht dazu ab. Das Friedensgerede ist nur ein Vorwand, um das Ende der Ukraine zu besiegeln. Wagenknecht auf der Fiedensdemo: 'Es geht bei diesem Krieg nicht um hehre Ziele, sondern um die Einflusszone der Amerikaner.' Es geht also nicht um den Erhalt der Souveränität der Ukraine und schon gar nicht um den Schutz der Menschenrechte. Ist ja interessant! Und die AfD sitzt mit im Boot. Für Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer ist der Besitz von Atomwaffen eine Lizenz zum Erobern anderer Länder. Massenmörder ahoi!




Warum wählen AfD-Wähler AfD?

Die AfD-Wähler stehen auf dem Standpunkt, dass die etablierten Parteien mit

ihrer Politik gescheitert sind. Sie wollen neue Gesichter und eine ganz neue Politik.

Wer und was das ist ist beliebig. Das Neue können auch uralte Rezepte sein.

Das können völlig asoziale Typen und auch Massenmörder sein. Sie dürfen nur nicht zu derb auftreten. Hauptsache man bekommt ein besseres Leben! Woher der eigene Vorteil kommt, und auf wessen Kosten er geht, ist diesen Leuten vollkommen egal.

Wenn wir in der Coronazeit eine AfD-Bundesregierung gehabt hätten, dann

wären mehrere hunderttausend Menschen an Corona gestorben. Ein großer Teil davon, weil in den Krankenhäusern die Kapazitäten gefehlt hätten sie zu behandeln.

Den Medien hätte man verboten darüber zu berichten. Deshalb kann man die AfD auch eine Massenmörderpartei nennen. Imgrunde ist den Wählern rechter Parteien völlig egal, was die jeweilige Partei will oder macht. Sie können korrupt sein, Geld von Russland oder China annehmen, die Interessen fremder Mächte vertreten, alles egal!

Die Parteien der Mitte müssen liefern. Die rechten Parteien müssen das nicht. Ist eine rechte Partei mal an der Regierung beteiligt und die Menschen enttäuscht, weil die Partei für Skandale gesorgt oder schlicht versagt hat, wird sie auch wieder abgewählt, und nach wenigen Jahren ist sie wieder da. Bei einem Pool von nationalistischen Unser-Land-zuerst-Regierungen in Europa frage ich mich, wie die sich jemals einigen wollen, wenn keiner dem anderen etwas gönnt. Höchst bedenklich finde ich auch das gestörte Verhältnis der AfD zur Wahrheit und den Hang zu kruden Verschwörungstheorien.


Höcke will alle Menschen mit Migrationshintergrund deportieren.

Mit solchen Fantasien hatte auch der Holocaust angefangen.

Wenn jemand mit solchen brutalen Ideen anfängt, muss man das auch

zu Ende denken. Höcke sieht ein großes Problem darin, dass Hitler als

das absolute Böse angesehen wird. Offensichtlich denkt er, dass Hitler

nicht böse war. Was kann man von so einem Menschen erwarten?

Bestimmt nichts Menschenfreundliches!


Viele AfD-Wähler wählen die AfD nicht für das, was sie ist, sondern für das, was sie

vorgibt zu sein. Was sich hinter der Oberfläche verbirgt, interessiert diese Wähler nicht.

Wir wissen aus Erfahrung, dass solche Parteien als Erstes die Medienfreiheit und

dann die Unabhängigkeit der Justiz angreifen. Das wissen alle. Und die Partei wird

trotzdem gewählt. Die Wähler von AfD und Le Pen suchen den eigenen Vorteil, und wenn es sein muss auch auf Kosten des ganzen Landes. Wenn ich einen Cheque von

Chrupalla oder Le Pen bekomme, habe ich in jedem Fall einen Vorteil.


Besteht die Regierung aus Fachleuten, und es geht mir schlecht, dann

müssen die Fachleute weg, und Idioten müssen an ihre Stelle kommen.

Der Statusquo ist oft der Buhmann. Die radikale Veränderung, das kann

auch hin zum Uralten sein, steht für eine Verbesserung, egal was das für

ein Schwachsinn ist. Ist man außerhalb der EU, verspricht ein Beitritt zur EU ein besseres Leben. Ist man in der EU, ist raus aus der EU besser.


Wenn man eine demokratiefeinliche Partei wählt, ist man nicht besonders intelligent.

Idioten wollen nicht von klugen Menschen regiert werden.



Flüchtlinge

Die Menschen in den armen Ländern handeln nicht rational. Deshalb

haben sie ja auch so viele Kinder und fällen alle Bäume und verstehen nicht, dass

das Stück vom Kuchen für jeden Einzelnen immer kleiner wird. Sie verstehen nicht, dass ihr Handeln Folgen hat. Aber wenn man bei uns nur wenige Kinder bekommt,

ist das natürlich ähnlich. Auch die Deutschen verstehen nicht, dass wenige Kinder

klamme Renten bedeuten. Die Deutschen bekommen wenige Kinder, weil sie nicht

nachdenken, und die Menschen in den armen Ländern bekommen viele Kinder, weil sie

nicht nachdenken. Die Flüchtlinge werden die Boote auch besteigen, wenn sie wissen, dass das der sicher Tod ist, weil sie nichts zu verlieren haben. Und wahrscheinlich würden sie sich dann sagen: „Vielleicht kommt ja ein Boot durch, und vielleicht sitze ich dann in diesem Boot.“ Die Flüchtlinge hängen Illusionen nach. Sie sind Träumer. Sie glauben, was sie glauben wollen. Sie sind wie Lottospieler. Wenn die Flüchtlinge realisieren würden, dass sie in Europa in Asylbewerverheimen ohne Beschäftigung jahrelang herumhängen ohne jede Aussicht auf eine Arbeitserlaubnis, dann würden viele möglicherweise sich nicht auf den Weg machen. Die Flüchtlinge gehen auch nach Libyen, obwohl sie wissen, dass sie dort gefoltert werden, weil in Europa die vollen Fleischtöpfe locken. Die Täter telefonieren in die Heimatländer, um die Verwandten ihrer Opfer zu erpressen. Und die leihen sich Geld bei Verwandten und Freunden und die Opfer freizubekommen. Vielleicht unterschätzen sie die Grausamkeit der Täter, weil sie davon nur vom Hörensagen wissen, oder sie glauben, das würde nur andere treffen. Die Folter gehört zur Kalkuklation der Flüchtlinge. Erst kommt die Folter, und dann kommt Europa und der Wohlstand. Die Folter ist unmenschlich, aber es ist auch dumm dorthin zu gehen und sich der Folter auszusetzen. Die Menschen haben auch eine Eigenverantwortung. Die Rettung der Flüchtlinge im Meer ist trotzdem richtig.

Manche Menschen, die politisch links stehen, sagen, wir sollten für die Flüchtlinge legale Wege aufmachen, damit das Sterben aufhört. Wenn wir nur einen Teil aufnehmen, werden die Flüchtlinge nicht viele Jahre warten bis sie drankommen, weil

sie sich dann nicht in Lebensgefahr begeben müssen. Und wenn sie in Nordafrika einen Ablehnungsbescheid bekommen, werden sie erstrecht in die Boote steigen. Wir müssten schon alle Flüchtlinge aufnehmen.

Aber dann würden Millionen Flüchtlinge nachkommen, die wir alle aufnehmen müssten. (Die Linke würde jubeln!) Man könnte schlecht sagen, wir nehmen nur die, die das Geld für die Schleuser haben. Die 3,5 Millonen Syrer, die in der Türkei vor sich hinvegetieren, hätte ein alle ein Recht auf Asyl. (Die Aufnahme der syrischen Flüchtlinge 2015 finde ich richtig. Und eine großezügige Familiennachzugsregelung für diese Syrer würde ich begrüßen.) Sie würden bei uns auf den Straßen kampieren und im Winter erfrieren. Wir haben in Moria gesehen, dass die Flüchtlinge sich auch durch elende Zustände am Zielort nicht von der Flucht abbringen lassen. Ich fände es nicht richtig alle freien Flächen mit Flüchtlingsunterkünften zuzupflastern.

Wir wären gezwungen die Scheunentoren wieder zu schließen, und das Sterben würde weitergehen wie bisher. Wir brauchen keine Maßnahmen, die abschreckend wirken, aber wir sollten auch keine Maßnahmen ergreifen, die von armen Menschen in fernen

Ländern als Einladung zur Migration verstanden werden können.

Wer Politikern der Linken zuhört, der weiß, was ich meine.


Ich finde es gut, wenn wir viele Menschen in Deuschland aufnehmen.

So viele wie wir verkraften können. Aber wir sollten selbst entscheiden, wen

wir aufnehmen. Die Aufnahme darf uns nicht von den Menschen, die hierher

kommen, aufgezwungen werden können. Wir werden auch nicht gezwungen für einen guten Zweck zu spenden, obwohl die Empfänger auch in großer Not sind. Sonst könnte ja auch ein Obdachloser zu mir kommen und sagen: „Gib mir dein halbes Gehalt!

Dafür arbeite ich für dich. Ich will auch gut leben!“

In Deutschland leben auch Menschen, die gut leben wollen. Das können sie nicht mehr,

wenn Millionen Einwanderer ins Land kommen, wie die Linke sich das vorstellt.

Wenn wir jetzt noch Syrer aufnehmen, können die zurückgebliebenen

Syrer mit Recht sagen: „Warum nehmt ihr die auf, die zu euch geflüchtet

sind, und uns nicht? Uns geht es doch auch schlecht!“ Wenn Menschen

Haus und Hof verkaufen oder sich verschulden, um bei uns ein besseres Leben

zu beginnen, dann ist das verständlich, aber in Ordnung ist nicht.




Sicherheitsgarantie für Atomkraft für alle Zeiten?

Die Auswirkungen einer schweren Atomhavarie sind so schwerwiegend, dass

diese Technik auch bei einer niedrigen Wahrscheinlichkeit für eine Havarie nicht zu verantworten wäre. Es reicht nicht, wenn Atomkraft relativ sicher ist, sie muss absolut sicher sein und zwar für immer. Wie sicher Atomkraftwerke auf lange Sicht wirklich sind, weiß kein Mensch. Angenommen Frankreich müsste alle 100 Jahre mit einer Havarie rechnen, dann hätte das Land das noch vor sich. Und wenn das dann vielleicht im Jahre 2070 passiert, dann ist das noch lange hin, aber will man das den Menschen in der Zukunft antun? Es gab in der Vergangenheit zwei Atomkatastrophen und zwei Beinahekatastrophen. Tschernobyl und Fukushima gehören für mich in die Kategorie Wie-kann-man-nur-so-blöd-sein? Das Atomkraftwerk Tschernobyl wurde aus dem brennbaren Material Graphit gebaut, und im tsunamigefährdeten Japan hat man ein Atomkraftwerk ans Meer gesetzt. Und dort gibt es neben Fukushima noch ein zweites Atomkraftwerk am Meer, und das ist noch in betrieb. Der nächst Tsunami freut sich schon! Harrisburg (Havarie mit glimpflichem Ausgang) und Biblis gehören aber nicht in diese Kategorie. Der Schnelle Brüter von Kalkar aber schon. Die Atomexperten hatten behauptet, sie würden die Brütertechnologie beherrschen, was nicht stimmte. Kalkar hat in ganz besonderem Maße gezeigt, was von Atomfachleuteurteilen zu halten ist. Die Beispiele Kalkar, Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, wie blöd Atomexperten sein können. Ich kann jetzt nicht sagen, und es ist auch müßig darüber zu spekulieren, ob Atomexperten nocheinmal so blöd sein werden. Wer kann uns garantieren, dass nicht in den nächsten Jahrzehnten irgendwo auf der Welt wieder ein Atomkraftwerk havariert? Bei Atomkraftwerken ist nichts unmöglich. Aber auch wenn es nur eine Beinahekatastrophe wird, dann hat man eben unverschämtes Glück gehabt. Wer garantiert uns, dass das immer gut geht? Kernkraftwerke sind hochkomplex und laufen Jahrzehnte. In dieser langen Zeitspanne können sich Fehler einschleichen, an die dann mal wieder niemand gedacht hat. Wenn in einer Region der Strom für eine lange Zeit ausfällt und die Stromgeneratoren von betroffenen Atomkraftwerken kaputtgehen oder der Treibstoff ausgeht, dann kommt es zu einem Gau.


Was machen die Franzosen, wenn sie eines Tages feststellen müssen, dass ihre

Atomkraftwerke gar nicht so sicher sind, wie sie immer geglaubt haben, oder wenn

es sogar zu einem schweren Unglück kommt? Wie kommen sie aus der Nummer wieder

raus? Sie sind total abhängig von dieser Technik.


Wenn es in den nächsten Jahrzehnten nur einen einzigen schweren Atomunfall gibt,

bei dem Landstriche unbewohnbar werden, ist das Katastrophe genug.

Ich finde, das ist die Sache dann nicht wert. Wir werden wahrscheinlich alle

40 bis 50 Jahre einen schweren Atomunfall erleben, bei dem Landstriche unbewohnbar

werden, wir wissen nur nicht wo. Und jedes Mal wird man sagen: Das war das

letzte Mal. Atomkraft ist absolut sicher. Da kann überhaupt nichts passieren!

Und wenn, dann nur in anderen Ländern. Und außerdem sind moderne Atomkraftwerke

sicherer als die alten (die alten Rostlauben werden trotzdem weiterbetrieben). Angsthasen, ihr habt ausgedient!

Und nach einigen Jahrzehnten ist es wieder so weit, und dann, na ihr wisst schon!

Schwere Atomunfälle sind zu selten um Atomfreunde argwöhnisch zu machen. Und man hat sich daran gewöhnt. Auch wenn schwere Atomunfälle nur in anderen Ländern passieren würden, sollte uns das nicht gleichgültig lassen.


Moderne Kernkraftwerke mögen sicherer sein, aber sie sind immer noch hochkomplex. Und wie sicher sie langfristig sind, kann niemand genau sagen. Gut, man kann aus Fehlern lernen, aber es können neuartige Fehler aufkommen, und wer blöd ist ist nicht lernfähig. Irrtümer und Blödheit können tödlich sein! Auch vor fünfzig Jahren haben die Atomexperten versichert, bei Atomkraftwerken könne gar nichts passieren. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls liege bei eins zu einer Milliarde (so ungefähr). Bei einem Atomunfall werden die, die ihren Besitz oder ihre Gesundheit verloren haben, nicht angemessen entschädigt und im benachbarten Ausland gar nicht.

Die Atomfirmen zahlen bei einem Atomunglück nur einen niedrigen einstelligen Milliardenbetrag bei Schäden von 50 bis 100 Milliarden Euro. Gäbe es eine Versicherungspflicht für Atomkraftwerke, wäre Atomstrom unbezahlbar.

Bei dem geplanten Atomkraftwerk Hikleypoint C in Großbritanien laufen die Kosten aus dem Ruder. Die Kilowattstunde soll 15 Cent kosten. In Deutschland kostet sie im Großhandel im Schnitt 10 Cent. Auch bei dem neuen Atomkraftwerk Olkoluoto 3 in Finnland sind die Kosten fast viermal so hoch (10 Milliarden Euro) wie geplant.

Mein Tipp für den nächsten großen Atomgau: China!




AFDP

Die FDP sollte besser ihr soziales Profil schärfen, anstatt

sich für Reiche und Querdenker einzusetzen. Sie sollte endlich

aufhören dafür zu kämpfen, dass wir alle Corona kriegen und für freie Fahrt für den Klimawandel. Wenn man die Stimmen von Idioten bekommen will, müsste man

eine dumme Politik betreiben, also das tun, was Idioten für richtig halten.

Die FDP achtet mehr auf Wählerstimmen als auf Sachverstand.

Und dann brauchen sie sich nicht zu wundern, dass sie keiner mehr wählt.

Jetzt meinen sie, sie müssten noch destruktiver werden, um die

verlorenen AfD-Wähler zurück zu gewinnen. Man kennt das ja: Wenn eine

etablierte Partei Populisten nachahmt, dann wählen die Leute meistens das Original.

Die FDP befindet sich im ständigen Wahlkampfmodus. Und mit konstruktivem Handeln glaubt sie Wählerstimmen zu vergrätzen!




Juden

Viele Juden emigrieren gerne in Länder, wo andere die Arschlochkarte haben.



Lustigster Antisemit




Der Unrechtsstaat – Die Israelis müssen sich ändern!

Um erstmal eines klar zu stellen: Friedfertige Juden und Israelis sind mir in Deutschland herzlich willkommen. Einem rechtschaffenen Israel wünsche ich eine rosige Zukunft! Aber Israel ist ein Unrechtsstaat mit einer kriminellen und verantwortungslosen Regierung. Und ein großer Teil der israelischen Gesellschaft steht hinter den kriminellen Machenschaften ihrer Regierung. Die Siedler sind aggressiv und kriminell. Sie Siedler missbrauchen die Religion für ihre bösartigen Zwecke.

Und die palästinensischen Bauern werden nichteinmal entschädigt.

Die israelische Gesellschaft ist zu einem großen Teil eine abgestumpfte Hassgesellschaft, die zu Nächstenliebe völlig unfähig ist, und die keinen Sinn für Gerechtigkeit hat. Die israelische Gesellschaft ist eine kranke kaputte Gesellschaft.

Die Israelis müssen sich ändern und rechtschaffen werden und den Palästinensern alles Land geben, was ihnen gehört und zusteht, oder Israel muss von der Landkarte verschwinden besser heute als morgen! Aber Kranke können sich nicht ändern. Eine Hassgesellschaft und ein Unrechtsstaat haben kein Existenzrecht! Wenn Israel ein Unrechtsstaat bleibt, und so sieht es aus, dann ist es wirklich besser, dieser Staat verschwindet von der Landkarte! Die Juden müssten sich dann mit einem Palästinenserstaat arrangieren oder auswandern. Wenn die Israelis weiter machen

wie in den letzten 20 Jahren, dann haben sie sich als unwürdig für ihren Staat erwiesen.

Das Wort Jüdisch sollte eigentlich für Anstand und Gerechtigkeit stehen und nicht für Hass, Gewalt und schreiendes Unrecht.


In Israel gelten abgrundböse Juden als die Guten und Palästinenser,

denen man alle Rechte genommen hat, als die Bösen. Den Juden gehört alles, den Palästinensern gehört nichts. In den afrikanischen Kolonien hieß es: Weil wir weiß sind dürfen wir die Schwarzen unterdrücken. Und die Juden denken: Weil wir Juden sind dürfen wir die Palästinenser unterdrücken. Mit dem Judesein ist jedes Unrecht gerechtfertigt. Aus Unrecht wird nicht Recht dadurch, dass es von Juden begangen wird. Unrecht bleibt Unrecht, auch wenn es von einer heiligen Schrift angestiftet wird.

Die israelische Sicht ist: Wir dürfen den Palästinensern das ganze Land wegnehmen, und die Palästinenser dürfen sich nicht wehren, Die Enteignung eines Palästinensers nennen sie einen Rechtsakt. Palästinensischen Widerstand nennen sie Terrorismus.

Die Palästinenser können die meiste Zeit nur machtlos zuschauen, wie

Israelis ein Unrecht nach dem anderen begehen, ohne je dafür zur Rechenschaft

gezogen zu werden.



Die Israelis sind dabei das Existenzrecht Israels zu verspielen. Nur ein rechtschaffendes und menschenrechteachtendes Israel hat ein historisches Existenzrecht. Warum sollte ein faschistisches Israel noch ein Existenzrecht haben? Ein palästinensischer Junge hat gesagt: Die Juden dürfen bleiben, aber als Gäste, nicht als Herren. Die Juden haben den Palästinensern das Gebiet abgenommen, auf dem sich das israelische Staatsgebiet befindet. Einen Staat zu gründen auf einem Gebiet, das vorher einem anderen Volk gehörte, ist nicht selbstverständlich und für einen Palästinenser schwer zu verstehen.

Denn der Holocaust ist europäische Geschichte. Man stelle sich vor, die Tutsi würden in Europa einen Tutsistaat gründen, weil sie sich in Rwanda nicht mehr sicher fühlen.

Ich erwarte deshalb von den israelischen Juden Demut vor den Palästinensern.

Die meisten Israelis verachten alle Palästinenser. Und der Staat Israel verhält sich wie eine Kolonialmacht. Das passt nicht zu einem normalen Staat. Jede über das ursprüngliche Staatsgebiet Israels gehen den weitere Landnahme lässt sich nicht mit dem Holocaust rechtfertigen. Die Israelis müssen alle Gebiete, auf die die Palästinenser Anspruch haben, einschließlich Ostjerusalem mit den Neubaugebieten, räumen und die Besetzung des Westjordanlandes beenden. Die Bewohner der Neubaugebiete müssen sich dann entscheiden, ob sie in einem Palästinenserstaat leben wollen. Erst dann kann es halbwegs Frieden geben! Ich bin nicht bereit den Israelist einen Blankocheque für das Existenzrecht ihres Staates zu geben. Die Israelis glauben, dass sie Anspruch auf Frieden und ihren Staat haben ohne etwas dafür tun zu müssen. Das Narrativ der Rechten ist: „Es ist vollkommen egal, was wir machen, die Palästinenser werden uns immer angreifen.“ Und das dient dann als Rechtfertigung und Vorwand für jedes Unrecht. Aber das stimmt nicht. Die Gewalt gegen Israel wird nicht aufhören aber bedeutend weniger werden. Und mindestens genauso wichtig: Die Israelis haben dann das Recht auf ihrer Seite! Frieden ist in Israel nicht mehrheitsfähig, weil die Israelis die Waffen haben. Wenn die Palästinenser auch Panzer und Flugzeuge hätten, dann könnten die Israelis sich ihre grenzenlose Arroganz nicht leisten. Eine friedlichere Zukunft für Israel wird es erst geben, wenn das für die Israelis an der ersten Stelle steht. Die Juden Israels haben es in der Hand, ob ihr Staat ein Existenzrecht haben soll. Wenn sie das wollen, müssen sie was dafür tun. Sie können zum Beispiel eine palästinensische Partei wählen um Druck zu machen. Jeder Unrechtsstaat geht irgendwann unter. Und dann werden die Israelis sich das selbst zuzuschreiben haben!


Die Mehrheit der israelischen Juden sind Verbrecher und gehören hinter Schloss und Riegel! Wenn das passiert, und die friedenliebende Minderheit übernimmt den Staat, dann habe ich nichts mehr gegen Israel. Die Aggression beginnt für mich schon mit der

Besetzung Ostjerusalems. Wer das unterstützt will keinen Frieden, und der hat nirgendwo etwas zu suchen, der soll sich in der Hölle einquartieren!

Über viele Jahre haben Palästinenser in israelischen Cafes Sprengsätze gezündet.

Und den Israelis war dieses Unheil das Unrecht gegen die Palästinenser offenbar wert.

Die Israelis brauchten ein maximales Leid der Palästinenser, um sich trotz der großen Unsicherheit gut fühlen zu können. Wenn die Israelis das Unrecht zeitig beseitigt hätten, dann könnten viele der toten Israelis noch leben. Die Sicherheitskräfte, die die Grenze zum Gazastreifen bewachen sollten, waren zur Zeit des Hamasangriffs im Westjordanland, um die kriminellen Siedler zu schützen, damit sie ihre Verbrechen fortsetzen können. Sie waren nicht dort um die palästinensischen Bauern vor der Vertreibung durch die Siedler zu schützen! Die Palästinenser könnten Tel Aviv auslöschen, und die Israelis würden immernoch sagen: „Das Unrecht muss weitergehen!“ Für die Mehrheit der Israelis ist das Unrecht an den Palästinensern das allerallerwichtigste! Noch wichtiger als Gott! Frieden ist für sie ein Schuhabtreter! Netanyahu würde sich hinstellen und sagen: „Wir werden jetzt die Palästinenser bestrafen!“ So züchtet man immer neue Terroristen heran. Die Israelis sind nicht lernfähig. Netanyahu sagte mit großer Befriedigung, dass in Gaza 3000 Palästinenser unter dem Bombenhagel umgekommen sind. Und das sei erst der Anfang. (Inzwischen sollen es 30.000 Tote sein.) Das zeigt, wes Geistes Kind er ist und die, die ihn jetzt noch gut finden. Der israelische Sicherheitsberater behauptet, man habe 7000 Terroristen getötet. Fragt sich wie viele Zivilisten hier zu Terrosten erklärt wurden, um diesen Kriegseinsatz zu beschönigen. Man muss fairerweise dazu sagen, dass die hohe Todeszahl daher rührt, dass die Hamas die Menschen an der Flucht gehindert hat, damit es möglichst viele Opfer gibt. Das ist eine zynische Kalkulation der Hamas. Sie scheint aufzugehen. Trump kann sich schon auf eine zweite Amtszeit freuen. Die Biden-Administration hat immerhin bewirkt, dass Siedler verhaftet werden können. Und sie hat den Israelis klar gemacht, dass sie nur noch wenig Zeit für ihren Krieg haben. Die Haltung der Moslems zu Joe Biden erinnert mich an die Proteste der Schwarzen gegen Jimmy Carter. Sie hatten Erdnüsse auf dem Boden zertrampelt. Nach der Wahl hatte Ronald Reagan den Armen das letzte Hemd ausgezogen. Die Zahl der Toten liegt nicht daran, dass die Israelis so mordlüstern sind und auf möglichst viele Tote aus sind. (Für Netanyahu gilt das natürlich nicht. Der freut sich über jeden toten Palästinenser.)

Aber muss man das ganze Gebiet dem Erdboden gleich machen? Dass der Krieg zu einem Genozid ausgeufert ist, hat in erster Linie die Hamas zu verantworten. Und die Hamas war der Angreifer. Ich will damit aber nicht sagen, dass ich das israelische Vorgehen in Gaza gutheiße. Die hohe Zahl der Toten, die flächendeckenden Zerstörungen und die katastrophale humanitäre Lage sind schon sehr bedenklich. Und die übriggebliebenen Geiseln werden am Ende das Krieges wahrscheinlich von der Hamas getötet werden. 70% der Israelis lehnen humanitäre Hilfe für Gaza ab. Israelische Hilfsorganisationen werden vom israelischen Militär daran gehindert Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Mir wäre es lieber, die Israelis würden auf diesen Krieg verzichten und durch ein Eingehen auf die berechtigte Forderung der Hamas nach einem Ende der Besatzung die Geiseln befreien. Wenn man sagt, dann hätte sich das Verbrechen für die Hamas gelohnt, dann sagt man damit gleichzeitig, weil die Hamas dieses schreckliche Verbrechen begangen hat, darf das israelische Unrecht nicht beendet werden, es müsse auf Ewig forgesetzt werden. Aber es muss beendet werden unabhängig davon, was die Hamas macht oder gemacht hat! Es ist schon problematisch so viele Tote in Kauf zu nehmen und dazu auch noch das Unrecht gegen die Palästinenser im Westjordanland fortzusetzen, es wird sogar forciert, was jedes Vorgehen in Gaza grundsätzlich infrage stellt. Die Israelis haben das Recht sich zu verteidigen, aber erst müssen sie sich ins Recht setzen. Jeder Konflikt ist Wasser auf die Mühlen Netanyahus. Deshalb setzt er auf Konflikte mit möglist vielen Toten auf beiden Seiten. Jeder Tote, egal ob Jude oder Palästinenser, führt ihm neue Wählerstimmen zu. Und wer ihn gewählt hat, ist offenbar der Meinung, dass er die richtige Strategie fährt. Und nach jedem Angriff kann er sich als Beschützer, oder sagen wir besser als Rächer, aufspielen. Derweil vertreiben die israelischen Siedler mit Unterstützung von israelischen Soldaten und Polizisten palästinensische Bauern von ihren Landgütern. Die meisten Bauern haben keine Besitzurkunden von ihrem Land und können sich deshalb nicht juristisch wehren. Und sie haben, anders als die Siedler, keine Waffen. Sowas wäre ohne die Duldung durch die israelische Regierung und die Besatzer nicht möglich. Den Israelis wäre es natürlich am liebsten, wenn die Palästinenser nur demonstrieren und sich dabei erschießen lassen würden. “Unser Büro hat Berichte erhalten, wonach seit dem 7.Oktober 69 Palästinenser, darunter mindestens 15 Kinder und eine Frau, von israelischen Sicherheitskräften im besetzten Westjordanland gestötet wurden,“ beklagte kürzlich die Sprecherin des UN-Menschenrechtsbüros (24.10.23, Kölner Stadt-Anzeiger) (Inzwischen sollen es 150 Tote sein.) Als ein palästinensischer Hirte seine Schafe auf ein von Siedlern beanspruchtes Gebiete getrieben hatte, hatte die Polizei im Auftrag der Siedler die Herde beschlagnahmt und verlangte von dem mittelosen Hirten 40.000 Euro für die Rückgabe der Herde. Mehrere tausend Palästinenser sitzen in israelischen Gefängnissen ohne Anklage. Israel begründet das mit der Sicherheit für Israel. Weitgehend wehrlose Palästinener sollen also eine Gefahr für Israel sein?

Die israelischen Medien berichten nicht über das Leid der Palästinener in Gaza und das israelische Unrecht gegen die Palästinenser im Westjordanland, und die Israelis wollen nichts davon wissen. Wenn im Fernsehen darüber berichtet wird, wechselt der Israeli den Kanal. Die Israelis denken nicht in Kategorien von Gut und Böse, sondern

nur wir gegen die.


Als israelischer Jude darf man bestimmte Dinge nicht tun. Und garade das historische Leid der Juden sollte sie zu großem Mitgefühl und zu einem Sinn für Gerechtigkeit animieren. Erst muss Israel sich ins Recht setzten, und dann können wir über über die Verbrechen der Hamas sprechen. Vorher nicht! In Gaza haben die Israelis das Unrecht an den Palästinensern verteidigt. Niemand soll es wagen, das israelische Unrecht in frage zu stellen. Ich würde von den in Deutschland lebenden Moslems erwarten, dass sie zu einem rechtschaffenen Israel stehen, aber doch nicht zu diesem Unrechtsmoloch, den Israel heute darstellt! Man könnte jetzt meinen, nur das drohende Ende ihres Staates würde die Israelis zur Vernunft bringen. Aber ich vermute die werden wie die Weißen in Rhodesien mit dem Gewehr in der Hand ohne jede Einsicht bis zu Schluss kämpfen, weil für sie nur der Unrechtsstaat Israel das wahre Israel ist.


Ich habe in erste Linie etwas gegen das Verhalten der jüdischen Israelis.

Wer anderen keine Rechte zugesteht, der kann auch selbst nur sehr eingeschränkt Rechte beanspruchen. Man kann seine Ansprüche auch verspielen. Die Israelis werden mit dem Unrecht weitermachen, solange sie die Burg mit dem Namen Israel besitzen.

Sie haben nichts, keine Gegenwehr, zu befürchten. Ihre Haltung

ist typisch für Kolonisten in fremden Regionen: Die Ursprüngliche

Bevölkerung stört, die soll weg. Wenn jüdische Israelis mit einem eigenen

Staat mit Menschlichkeit und Respekt gegenüber den Palästinensern

zusammengeht, umso besser. Aber es sieht nicht

danach aus, wie wenn das jemals möglich wäre.




Ausgaben müssen auch die Zukunft abdecken

Man muss auch für Arme etwas tun und Geld zur Verfügung stellen.

Aber solche Ausgaben decken meistens nur die Gegenwart ab und nicht die Zukunft.

Man muss auch Industrien im Land halten und Zukunftsindustrien fördern und dafür sorgen, dass Investitionen im Inland getätigt werden. Wenn man finanziell nur die Gegenwart abdeckt und nicht mehr versucht die Zukunft zu sichern, so wie die Linke das will, sollte man sich Venezuela anschauen, dann sägt man an dem Ast auf dem man sitzt. Dort ist die Wirtschaft zusammengebrochen, und es gibt nichts mehr zu verteilen. Bei Teilen der Linken weckt das venezuelanische Beispiel viel Sympathie. Die finden Maduro richtig toll.




Windkraft und Autobahnen



Gentechnik mit Crispr/Cas

Gegner sagen, es könnte Risiken geben, die wir noch nicht kennen, und

Gentechnik sei unnatürlich. Wenn man so argumentiert, dann darf man auch keine Medikamente nehmen. Denn die sind fast immer unnatürlich, und man weiß bei neuen Medikamenten nicht, ob nicht irgendwann Nebenwirkungen bekannt werden, die man

nicht vorhergesehen hatte. Und die Entwicklung von Medikamenten ist meistens von Tierversuchen abhängig. Es könnte doch sein, dass Medikamente, die millionenfach genommen werden, die langfristig Fruchtbarkeit oder die Geistesleistung herabsetzen. Trotzdem werden Medikamente nicht infrage gestellt. Sogar

Tierversuchgegner nehmen Medikamente. Medikamente sind sehr wichtig.

Aber auch klimawandelresistente und ertragreiche Pflanzen sind sehr wichtig auch für die Bekämpfung der Welthungers. Mit Crispr/Cas gibt es inzwischen eine Gentechnik, die keine Gegenargumente zulässt. Die Genveränderungen können später nicht mehr

nachgewiesen werden, weil sie sich von natürlichen Züchtungen nicht unterscheiden.

Trotzdem gibt es gegen diese Technik immernoch große Widerstände und Leute, die behaupten, das könnte gefährlich sein. Das Feindbild ist geblieben.




Die Therapeutin

Ich habe im Kölner Teff eine erfolgreiche Therapeutin und Buchautorin gesehen. Stefanie Stahl. Da habe ich gedacht, dann bestell ich mal ein Hörbuch (Das Kind in dir muss Heimat finden) von ihr. Und das war: Regel Nummer 1, Regel Nummer 2, Regel Nummer 3, Regel Nummer 4. Das hörte gar nicht mehr auf! Ich habe auch vorgespult, es wurde nicht besser. Sowas ist reines unverarbeitetes Buch- und Lehrwissen. Ich frage mich, wie das zusammenpasst, eine erfolgreiche Therapeutin und dann so ein dämliches

Buch! Ich sage nur: Das Grauen! Von so einem Buch bekomme ich graue Haare.

Sowas ist Körperverletzung! Auf einigen Seiten fühlt man sich in Alice Millers Schwatz-Susen-Kabinett versetzt! Ich habe zahlreiche psychologische Bücher, ich weiß nicht, ob die immer von Psychologen geschrieben wurden, aber ich gehe mal davon aus, dass das auf die meisten Bücher zutrifft, angelesen, und fast alle boten nur leeres Geschwätz, obwohl die Themen immer sehr interessant waren. Das Thema kann noch so interessant sein, ein Psychologe fährt sein Buch gegen die Wand! Wenn ich mir psychologische Bücher anschaue, habe ich das Gefühl, alle Psychologen sind bekloppt!

Und es wird sicherlich nicht so sein, dass nur die dümmsten Psychologen Bücher

schreiben. Ich habe sechs Bücher über Karl den Großen gelesen, und fünf davon

waren gut!




Christian

Ich hatte einen Jungen aus dem dritten Schuljahr in die Erstes-Schuljahr-Nichtschwimmer-Schwimmgruppe eingeschleust, obwohl er dort anscheinend

gar nicht reindürfte. Christian kannte jeder. Er schauspielerte allein neben

dem Freizeithaus. Er spielte Dialoge durch und verarbeitete seine Erlebnisse.

Und keiner sagte zu ihm: „Was machst du denn da Komisches?“

An einem Tag sprang er in mehreren Metern Abstand um mich herum.

Ich dachte, irgendetwas will der von mir. Ich rief ihn dann: „Christian,

komm mal her! Was hast du denn auf dem Herzen?“

Er fing an zu erzählen. Er schüttete mir sein Herz aus und erzählte mir seine

Geschichte vom Elternhaus und der alten Schule. Er war neu in der Schule.

Als er fertig war, dachte ich, dass ich irgendetwas für ihn tun muss.

Ich dachte, in der Schwimmgruppe kann er Freundschaften schließen.

Dass er zwei Jahre älter war als die anderen Kinder, darüber hatte ich

gar nicht nachgedacht. Er war einverstanden. Ich hatte die Schwimmlehrerin

gefragt, ob wir den Christian mitnehmen können. Sie hat ja gesagt und keine

weiteren Fragen gestellt. Als es los ging, sagte er, er hätte keine Zeit.

Ich sagte, er soll das der Lehrerin sagen. Das hat er dann getan. Und

plötzlich packten ihn ein paar Erstklässler an Armen und Beinen und

schleppten ihn mit. Da war auch ein ganz Kräftiger dabei. Und dann

lachte er und sagte „Ok, ok, ok, ich komme mit.“ Er verstand sich mit

den Erstklässlern super und schloss sofort Freundschaft mit ihnen. Da

war eine alte Lehrerin, die kurz vor der Pensionierung stand. Die

war begeistert über meine souveräne Entscheidung den Jungen mitzunehmen.

Und die wusste ja auch noch nicht, dass der Christian Angst vor dem

Wasser hatte. Das kam erst im Schwimmbad raus. Die Lehrerinnen

hatten sich wohl gedacht, wenn der Zivi den Jungen unbedingt mithaben

will, dann wird er seine Gründe haben, und dann braucht man auch nicht

weiter nachzufragen. Und wohl auch, dass ihm etwas Gutes getan werden soll,

und dass man im Vertrauen auf gute Gründe, ihm das ruhig gönnen kann.

Sie haben ihre Liebe zu dem Kind über die Regeln

gestellt, die klar sagten, wer mitdarf und wer nicht. Ich war dem Jungen

verpflichtet, weil er sich an mich gewendet hatte, wenn ein Kind sich an

einen Betreuer wendet, muss er ihm helfen, das geht gar nicht anders, aber

nicht die Lehrerinnen. Die hatten überhaupt keinen Grund ihn regelwidrig mitzunehmen. Sie hatten mit ihm nichts am Hut.

Sie hatten, anders als ich, die absolute Entscheidungsmacht. Und sie hätten

auch sagen können: „Regeln gelten für alle, und Extrawürste gibt es nicht

für irgendeinen dahergelaufenen Drittklässler.“

Ich finde sie hatten sich ein Denkmal verdient für ihren Großmut.

Die Geschichte klingt etwas nach „Gott hat uns dieses Kind geschickt“.

Ich war der Meinung, dass ein Kind, das sich an einen Erwachsenen

wendet, ein Anrecht darauf hat, dass ihm geholfen wird. Und er sollte

lernen, dass es sich lohnt sich an einen Erwachsenen zu wenden.


An meiner Gesamtschule habe ich eine ganz andere Erfahrung gemacht.

Es gab AGs von älteren Schülern für jüngere Schüler. Es dürfte für jede

AG nur zwei AG-Leiter geben. Und ich war der Dritte. Die Lehrerinnen

haben mich nicht durchgelassen. Wegen einem

zusätzlichen AG-Leiter-Schüler machten die so einen Aufstand.

Ich bin zur Sozialarbeiterin gegangen, und die hatte mir eine Erlaubnis

ausgestellt. Dann hatten mich die Lehrerinnen durchgelassen.

Es sind nicht alle Lehrer von Liebe beseelt. Vielleicht war das bei diesen

Lehrerinnen auch Machtdenken. Oder es war Kadavergehorsam. Das gibt

es bei Lehrern auch. Die Grundschullehrerinnen hätten auch anders entscheiden

können, wenn sie nicht das Herz am richtigen Fleck gehabt hätten.


Ich war mit Christian in einer Bäckerei. Ich fragte ihn, ob ich ihm etwas kaufen

soll. Er sagte, „nein, meine Mutter will, dass ich immer Geld bei mir habe, damit

ich mir etwas kaufen kann.“ Er zog eine kleine Geldbörse aus der Hosentasche,

die bis zum Rand mit Münzen gefüllt war.



Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Stefan Schröder.